ADH

    Aus Medizin-Lexikon.de

    Abk. für: antidiuretisches Hormon, auch: Adiuretin, Vasopressin;

    wird von der Hirnanhangsdrüse bei Durst bzw. erhöhter Salzkonzentration im Blut freigesetzt. Es drosselt die Flüssigkeitsausscheidung durch die Nieren, sodass ein weiterer Flüssigkeitsverlust verhindert, die Blutgefäße eng gestellt werden und der Blutdruck nicht absinken kann. Die Freisetzung von ADH wird außerdem durch verschiedene Medikamente und emotionale Faktoren beeinflusst und durch Alkohol unterdrückt (daher der Nachdurst nach übermäßigem Alkoholgenuss.) Ein Mangel an ADH führt zu unkontrolliertem Wasserverlust durch die Nieren, z.B. bei Diabetes insipidus.