Adrenogenitales Syndrom

    Aus Medizin-Lexikon.de

    vermehrte Bildung von männlichen Geschlechtshormonen in der Nebennierenrinde.

    kongenitales adrenogenitales Syndrom: führt zum Pseudohermaphroditismus femininus (Chromosomensatz XX) bei Mädchen (bei Knaben zur Pseudopubertas praecox) durch ererbte Minderbildung von Cortisol, was über eine Hypophysenstimulierung (ACTH) zur Nebennierenrindenhyperplasie und damit zu erhöhter Androgenbildung führt (Intersexualität); das erworbene AGS ist fast immer auf einen androgenbildenden Nebennierenrindentumor zurückzuführen.