Albinismus
Aus Medizin-Lexikon.de
(lateinisch-spanisch)
Oberbegriff für Defekte der Melaninbildung entweder im Bereich der gesamten Haut (Albinismus totalis) oder einzelner Hautpartien (Albinismus circumscriptus).
Bei Albinismus totalis erscheint die Haut rosa bis weißlich, die Haare sind sehr fein, weiß bis gelblich. Die Aderhaut und die Regenbogenhaut der Augen sind pigmentfrei. Die Regenbogenhaut erscheint rötlich oder bläulich. Man findet regelmäßig Lichtscheue und Schwachsichtigkeit, manchmal auch Augenzittern und weitere Augenfehlbildungen.
Bei Albinismus circumscriptus sind kleinere oder größere Hautbezirke pigmentfrei, meist symmetrisch im Gesicht, am Rumpf oder an den Extremitäten (Vitiligo). Auf dem behaarten Kopf findet man oft weiße Haarbüschel.
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