Albumine
Aus Medizin-Lexikon.de
Die Albumine, die mit 60 % den Hauptanteil der Eiweiße im Blutplasma darstellen, besitzen die Fähigkeit, sich mit Wasser zu verbinden. Ist der Wassergehalt einer Zelle (Cellula) höher als der ihrer Umgebung, wird mithilfe des Blutdrucks ein Teil des Wassers aus ihr herausgepresst und an die Umgebung, den Zwischenzellraum, abgegeben. Die Albumine binden das Wasser an sich und geben im Austausch Plasmaflüssigkeit an die Zelle bzw. in den Zwischenzellraum ab. Sie sorgen damit für ein Gleichgewicht der Flüssigkeitsansammlung in Blut bzw. Zelle (onkotischer Druck).
Albumine werden in der Leber gebildet.
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