Alzheimerkrankheit
Aus Medizin-Lexikon.de
nach dem deutschen Gehirnpathologen Alois Alzheimer (1864-1915) benannte Hirnabbaukrankheit, die zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr auftreten kann. Man schätzt, das 50 bis 60 % aller Patienten mit einer Demenz unter einer Alzheimer-Krankheit leiden. Bei 5 % aller Erkrankten konnte eine genetische Komponente nachgewiesen werden. Die Ursache und der genaue Mechanismus sind ebenso unbekannt wie eine wirksame Therapie.
Pathologie
Bei der Untersuchung von Gehirnen von an Alzheimer verstorbener Patienten wurde ein Abbau von Gehirnsubstanz im Schläfenlappen, Stirnlappen und Scheitellappen festgestellt. Zwischen den Zellen lagen so genannte "senile Plaques", in den Zellen fanden sich Fasern. Wie diese Veränderungen zustande kommen, ist jedoch unbekannt.
Symptome
Kennzeichnend für eine Demenz vom Alzheimer-Typ ist die Beibehaltung der Persönlichkeitsstruktur und der sozialen Umgangsformen. Daher kann der Kranke seinen Zustand relativ lange gegenüber Angehörige oder Kollegen überspielen, zumal die Alzheimer-Krankheit langsam beginnt und fortschreitet.
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