Anosmie

    Aus Medizin-Lexikon.de

    Verlust des Geruchssinnes. Am häufigsten geschieht dies vorübergehend bei Erkrankungen der Nasen- oder Nasennebenhöhlen, z.B. Schnupfen oder Nasennebenhöhlenentzündung. Häufig ist Anosmie bleibende Folge von Nasenverletzungen mit Beteiligung der Schädelbasis (vordere Schädelgrube). Verschiedene Krankheiten (Tumoren des Stirnhirns, Multiple Sklerose, Tabes) gehen ebenfalls mit Anosmie einher. Eine angeborene Anosmie liegt bei Fehlen der Geruchsnerven bzw. der Riechschleimhaut vor.

    Anosmie macht sich vielfach als Geschmacksstörung bemerkbar, da viele Geschmacksempfindungen reine Riechleistungen sind (z.B. Wahrnehmung von Zimt).