Anthroposophische Medizin
Aus Medizin-Lexikon.de
Ein von der Schulmedizin nicht anerkanntes Heilverfahren, das auf die von Rudolf Steiner begründete Lehre von der Anthroposophie zurückgeht.
Danach umfassen die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse nur den leiblichen Teil unserer Existenz. Man muss außerdem die in jedem Menschen schlummernden Seelenkräfte üben, da sich der Mensch aus physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich aufbaut. Der Mensch ist eine Manifestation geistiger Kräfte; die vier Glieder müssen in harmonischem Gleichgewicht stehen. Die Disharmonie bringt Krankheit.
Die anthroposophische Medizin enthält eine Reihe okkulter Vorstellungen. Da der Mensch diesen Vorstellungen gemäß mit dem Tier-, Pflanzen- und Mineralreich eine gemeinsame Wurzel hat, wird v.a. mit Natursubstanzen behandelt, die aus der Reihe der Metalle und Mineralien ausgewählt sind und nach homöopathischen Verfahren zubereitet werden. Dazu kommen besondere Diätvorschriften und die Eurythmie, eine anthroposophische Form der Gymnastik. Außerdem bemüht sich die anthroposophische Medizin um Meditationsübungen.
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