Antilymphozytenserum

    Aus Medizin-Lexikon.de

    Abk.: ALS;

    dient zur Unterdrückung der Abstoßungsreaktion nach Transplantationen. Es besteht aus Serum, das Antikörper gegen Lymphozyten enthält und ruft beim Empfänger keine bleibende Störung der Lymphogenese hervor, das es die Lymphozyten des übertragenen Organs ausschaltet und dadurch seine Antigenität zu vermindert. Überträgt man eine Niere zuerst auf einen Empfänger (Ratte), der mit ALS behandelt wird, und überträgt sie dann erneut auf ein Tier, das keinerlei immunsuppressive Therapie erhält, heilt sie reaktionslos ein.