Bakteriengifte
Aus Medizin-Lexikon.de
Eiweißstoffe oder Bakterienenzyme, die giftig auf andere lebende Organismen wirken. Man unterscheidet Bakteriengifte, die erst wirksam werden, wenn das Bakterium zerstört wird (Endotoxine), von solchen, die vom lebenden Bakterium in die Umgebung abgegeben werden (Ektotoxine). Manche Bakteriengifte regen im Körper die Bildung von Abwehrstoffen an (Antitoxine), die oft gleichzeitig gegen die Bakterien selbst gerichtet sind (Antikörper). Man kann dies durch die Verabreichung abgeschwächter Toxoide gefahrlos erreichen und damit Krankheiten vorbeugen oder sie bekämpfen (Impfung). Manche Bakteriengifte werden nur bei Luftabschluss (anaerob) gebildet (z.B. Wundstarrkrampf, Botulismus).
Gegengifte erhält man von Menschen oder Tieren, welche die betreffende Krankheit durchgemacht haben oder mit Toxoid behandelt wurden. Solche Antitoxine gibt es im Handel; sie können aber nur dann lebensrettend wirken, wenn sie sehr frühzeitig angewendet werden.
Magazin - Neue Artikel
Medizin TV
Themen
Spezial: Diäten im Vergleich
Welche Diät ist die richtige für mich? 15 Diäten im direkten Vergleich!
Thema: Brustkrebs
Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen
Thema: Migräne
In Deutschland und weltweit leiden mittlerweile ca. 10% der Erwachsenen an Migräne.
Lippenentzündung
Schwellungen und Schmerzen im Mundbereich sind Anzeichen für Lippenentzündungen.
Röhrenknochen
Stützende Knochen, die den Großteil der Gliedmaßen bilden, nennt man Röhrenknochen.
LASIK-Operation
Eine spezielle Form der Augenoperation bezeichnet man als LASIK.
Erdbeerzunge
Ihre Bezeichnung verdankt die Erdbeerzunge der intensiv roten Färbung der Zungenoberfläche.
Meistgelesene Artikel
Asthma - Lungenentzündung - Bluthochdruck - Gebärmutterkrankheiten - Heuschnupfen - Liderkrankungen - Blinddarmentzündung - AIDS - Auge - Blutkreislauf - Schwangerschaft - Menstruation - Dünndarm



