Benzodiazepine
Aus Medizin-Lexikon.de
Gruppe von Medikamenten, die eine Änderung der gefühlsmäßigen Reaktionen auf Umweltreize bewirken. Sie machen gleichgültig gegenüber angsteinflößenden Einflüssen (Anxiolyse), wirken beruhigend, unterdrücken die Krampfneigung bei Epilepsie und senken die Grundspannung (Tonus) der Skelettmuskeln. Benzodiazepine unterscheiden sich vor allem in der Länge und Stärke ihrer Wirkung sowie in der Geschwindigkeit, mit der diese eintritt. Je stärker diese drei Eigenschaften ausgeprägt sind, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Substanz eine Sucht auslöst.
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