Brust, weibliche

Aus Medizin-Lexikon.de

(Mamma)

Einzahlbezeichnung für die sekundären Geschlechtsmerkmale der Frau am Oberkörper. Die weibliche Brust ist ein Geschlechtsmerkmal, das sich während der Pubertät durch Vergrößerung des Drüsenkörpers entwickelt. Die Brüste bestehen aus einem meist ungefähr gleich großen Drüsenkörper, einem individuell unterschiedlich großen Fettkörper und Bindegewebe. Bei der erwachsenen Frau befinden sich die Brustwarzen oder Mamillen in etwa auf Höhe der 3.-7. Rippe, wobei die gesamte Brust frei auf dem darunter liegenden großen Brustmuskel beweglich ist. Das Drüsengewebe wird durch Hormone beeinflusst. So vergrößern sich die Drüsengänge meist zyklusabhängig, sodass sie kurz vor einer Menstruation als diffus-knotige Masse zu ertasten sind. Nach einer Regelblutung befindet sich das Drüsengewebe wieder im Ruhezustand. Bei einer Schwangerschaft wachsen Drüsengänge und -körper, die Brustwarze tritt weiter hervor und kurz vor der Entbindung kann bereits Kolostrum (Vormilch) sezerniert werden. Nach der Entbindung schüttet die Hirnanhangsdrüse Prolaktin aus, dass die Brustdrüsen zur Milchproduktion anregt.


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