Drüse
Aus Medizin-Lexikon.de
(lateinisch: Glandulae)
Organ, das Substanzen bildet und ausscheidet. Werden diese über einen Ausführungsgang nach außen (exokrine Drüse) über Haut und Schleimhaut abgesondert, so werden diese Wirkstoffe Sekrete genannt . Werden die Wirkstoffe dagegen nach innen (endokrine Drüse) ans Blutgefäßsystem abgegeben, werden sie Inkrete (Hormone) genannt. Die Summe der epithelialen, sezernierenden Zellen einer Drüse wird als Parenchym bezeichnet, zum Unterschied von gefäßführendem Bindegewebe der Drüse, dem Stroma. In der Praxis wird das Wort "Drüse" oft fälschlich im Sinne von Lymphknoten gebraucht.
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