Elektrolyt

Aus Medizin-Lexikon.de

Elektrolyte nennt man Stoffe, die ihre elektrische Leitfähigkeit der Ionenwanderung verdanken. In den festen Stoffen mit Ionengitter sind die Ionen durch die Gitterkräfte gebunden, so dass die Leitfähigkeit sehr gering ist. In wässerigen Lösungen können die hydratisierten Ionen den Kräften des elektrischen Feldes zwischen Kathode (negative Elektrode) und Anode (positive Elektrode) folgen; es erfolgt eine zweiseitige Ionenbewegung (Trägerstrom). Die Dissoziation polarer Moleküle in wässerigen Lösungen ermöglicht ebenfalls die Bildung beweglicher hydratisierter Ionen. Säurelösungen zeigen daher gute Leitfähigkeit.

Es handelt sich bei den Elektrolyten meist um Salze, in der Medizin vor allem um Kochsalz mit seinen Bestandteilen Natrium und Chlor; ähnlich die Ionen von Kalium, Eisen, Kalzium, Magnesium, Kohlensäure und Spurenelementen. Störungen des Elektrolytstoffwechsels beim Menschen verursachen zahlreiche Beschwerden.


Medizin TV

Themen

Spezial: Diäten im Vergleich
Welche Diät ist die richtige für mich? 15 Diäten im direkten Vergleich!

Thema: Brustkrebs
Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Thema: Migräne
In Deutschland und weltweit leiden mittlerweile ca. 10% der Erwachsenen an Migräne.

Lippenentzündung
Schwellungen und Schmerzen im Mundbereich sind Anzeichen für Lippenentzündungen.

Röhrenknochen
Stützende Knochen, die den Großteil der Gliedmaßen bilden, nennt man Röhrenknochen.

LASIK-Operation
Eine spezielle Form der Augenoperation bezeichnet man als LASIK.

Erdbeerzunge
Ihre Bezeichnung verdankt die Erdbeerzunge der intensiv roten Färbung der Zungenoberfläche.