Enzymhemmung

Aus Medizin-Lexikon.de

die Reaktionsgeschwindigkeit enzymatischer Reaktionen kann durch verschiedene Hemmstoffe (Inhibitoren) beeinträchtigt werden, indem diese Inhibitoren mit dem Enzymmolekül einen Komplex bilden. Man unterscheidet kompetitive, allosterische und Substrat(Überschuss)hemmung.

- kompetitive Hemmung: eine dem Substrat ähnliche Substanz, die sich ans Aktive Zentrum anlagert (der so genannte Inhibitor), und nicht umgesetzt wird, verhindert dadurch, dass das Substrat vom Enzym umgesetzt werden kann.

- allosterische Hemmung: Der Hemmstoff verbindet sich hierbei mit dem Enzym nicht am Aktiven Zentrum, sondern an einer anderen Stelle des Enzymproteins. Diese Verbindung hat eine Veränderung der Raumstruktur des Aktiven Zentrums des Enzymproteins zur Folge, dass sich das Substrat nicht mehr anlagern kann und seine Umsetzung unterbleibt.

- Substrathemmung: Das Substrat selbst kann ab einer bestimmten Konzentration als Inhibitor wirken, wenn sich überschüssige Moleküle ans Enzym anlagern kann und mit ihm einen inaktiven Komplex bildet. Im Zellstoffwechsel hat die Substrathemmung die für die Zelle lebenswichtige Aufgabe, dass nicht zuviel Substrat umgesetzt wird, und damit die überstarke Bildung von Stoffen zu verhindern.


Medizin TV

Themen

Spezial: Diäten im Vergleich
Welche Diät ist die richtige für mich? 15 Diäten im direkten Vergleich!

Thema: Brustkrebs
Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Thema: Migräne
In Deutschland und weltweit leiden mittlerweile ca. 10% der Erwachsenen an Migräne.

Lippenentzündung
Schwellungen und Schmerzen im Mundbereich sind Anzeichen für Lippenentzündungen.

Röhrenknochen
Stützende Knochen, die den Großteil der Gliedmaßen bilden, nennt man Röhrenknochen.

LASIK-Operation
Eine spezielle Form der Augenoperation bezeichnet man als LASIK.

Erdbeerzunge
Ihre Bezeichnung verdankt die Erdbeerzunge der intensiv roten Färbung der Zungenoberfläche.