Epikanthus
Aus Medizin-Lexikon.de
auch: Mongolenfalte;
halbmondförmige Hautfalte, die vertikal vom Oberlid über den inneren Augenwinkel zum Unterlid zieht. Sie ist meist an beiden Augen vorhanden. Der Epikanthus kommt häufig bei Kleinkindern vor, verstreicht aber mit dem Wachstum des Nasenrückens. Als erbliche Formabweichung kann er mit Ptosis, Strabismus, zu kleiner Lidspalte und Downsyndrom kombiniert sein. Durch die Verdeckung des inneren Lidwinkels wird manchmal eine Innenschielstellung der Augen vorgetäuscht. Tritt als Merkmal bei mongolischen Völkern auf.
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