Erektion
Aus Medizin-Lexikon.de
(von lateinisch: erigere, "aufrichten")
Anschwellen und Festwerden von Schwellkörpern durch Blutstauung des Penis beim Mann, der Klitoris und der Brustwarzen bei der Frau. Erste steifungsähnliche Zustände werden schon bei Säuglingen gesehen, doch ist die erste sexuell ausgerichtete Erektion ein Zeichen sexueller Reife (Pubertät). Nächtliche Erektionen sind ebenso normal wie morgendliche, die durch eine lokale Blutstauungen durch die gefüllte Harnblase bedingt sind. Das nervöse Zentrum für die Erektion liegt im Sakralmark. Es reagiert auf direkte äußere Reize der Geschlechtsorgane oder andere sexuelle Erregungen. Die volle Erektion wird bei jungen Männern in wenigen Sekunden erreicht. Dieser Vorgang ist im Alter verlangsamt. Ein Koitus ist nur mit erigiertem Penis möglich. Kurz vor dem Orgasmus wird die maximale Erektion erreicht. Störungen der Erektion siehe Priapismus, Impotenz.
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