Ermüdungssyndrom

Aus Medizin-Lexikon.de

auch: chronic-fatigue-syndrome (CFS);

Es handelt sich um ein sehr umstrittenes Krankheitsbild, das von der obersten Gesundheitsbehörde der USA als neu aufgetretene anhaltende Müdigkeit oder leichte Ermüdbarkeit für mindestens 6 Monate definiert ist, die nicht durch Bettruhe verschwindet und die durchschnittliche Aktivität um 50 % vermindert. Dabei müssen neben der Müdigkeit Fieber, Halsschmerzen, vergrößerte Lymphknoten an Hals und Achselhöhlen, eine allgemeine Muskelschwäche mit Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden und Schlafstörungen vorliegen. Außerdem leiden die Betroffenen unter Lichtscheu, Vergessslichkeit, erhöhter Ablenkbarkeit, Denkschwierigkeiten und einer Depression. Die Ursache des Ermüdungssyndroms ist unbekannt, neben Viren werden Umweltfaktoren diskutiert.


Medizin TV

Themen

Spezial: Diäten im Vergleich
Welche Diät ist die richtige für mich? 15 Diäten im direkten Vergleich!

Thema: Brustkrebs
Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Thema: Migräne
In Deutschland und weltweit leiden mittlerweile ca. 10% der Erwachsenen an Migräne.

Lippenentzündung
Schwellungen und Schmerzen im Mundbereich sind Anzeichen für Lippenentzündungen.

Röhrenknochen
Stützende Knochen, die den Großteil der Gliedmaßen bilden, nennt man Röhrenknochen.

LASIK-Operation
Eine spezielle Form der Augenoperation bezeichnet man als LASIK.

Erdbeerzunge
Ihre Bezeichnung verdankt die Erdbeerzunge der intensiv roten Färbung der Zungenoberfläche.