Ganglienblockade

Aus Medizin-Lexikon.de

Zerstörung oder Lähmung der Nervenganglien, insbesondere jener, die neben der Wirbelsäule liegen (paravertebrale Ganglien) zur Beseitigung eines chronischen Reizzustandes. Man kann die Ganglien operativ erreichen oder durch gezielte Einspritzung von Lokalanästhetika kurzfristig oder von Alkohol dauernd blockieren. Außerdem kann man durch die Einnahme von Medikamenten die Ganglien einer bestimmten Nervengruppe (z.B. Sympathikus oder Parasympathikus) lähmen.

Diese Methoden werden jedoch heute wegen erheblicher unerwünschter Nebenwirkungen nicht mehr angewendet.


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