Gebärmutter
Aus Medizin-Lexikon.de
(lateinisch: Uterus)
ein im kleinen Becken der Frau zwischen Blase und Mastdarm liegendes Hohlorgan. Es hat die Form einer auf den Kopf gestellten Birne. Nach unten mündet der Gebärmutterhals (Cervix uteri) mit einer kleinen Öffnung, dem Muttermund (Portio), in die Scheide. Oben gehen beiderseits die Eileiter ab, die gemeinsam mit den Mutterbändern die Gebärmutter in ihrer Lage halten (Gebärmutterverlagerungen). Die Gebärmutter besteht innen aus einer Schleimhautschicht, die bei der geschlechtsreifen Frau in ständigem vierwöchentlichen Zyklus abgestoßen und wieder erneuert wird (Menstruation). Der Hauptanteil des Organs besteht aus glatter Muskulatur. Nach außen wird die Gebärmutter vom Bauchfell überzogen.
Die Gebärmutter nimmt die befruchtete Eizelle auf. In ihr wächst während der Schwangerschaft das Kind (als Embryo bzw. Fetus) heran. Bei der Geburt ziehen sich die Gebärmuttermuskeln unwillkürlich in gleichmäßigen Abständen zusammen und treiben durch diese Wehen das Kind durch die erweiterte Vagina hinaus.
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