Gehirngeschwulst

Aus Medizin-Lexikon.de

auch: Gehirntumor;

es gibt gutartige, langsam wachsende und gegen das gesunde Gewebe abgegrenzte Hirntumoren, wie die von den Hirnhäuten ausgehenden Meningiome, die sich in der Regel auch gut operativ entfernen lassen, und bösartige, rasch und ins gesunde Gewebe infiltrierend wachsende Hirntumoren, wie das von der Gehirnsubstanz ausgehende Gliom, dessen völlige operative Entfernung in Abhängigkeit vom Sitz erhebliche Schwierigkeiten bereiten kann, so dass eine zusätzliche Bestrahlungsbehandlung notwendig wird. Neben speziellen, vom jeweiligen Sitz der Gehirngeschwulst abhängigen Herdsymptomen, finden sich Allgemeinsymptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Erbrechen und Sehstörungen, die auf die Drucksteigerung im Schädelinneren zurückzuführen sind. Bei Verdacht auf einen Gehirntumor sollte möglichst bald eine Untersuchung mit den modernen diagnostischen Möglichkeiten (Angiographie, Computertomographie, Eleketroenzephalographie, Magnetresonanztomographie) durchgeführt werden.


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