Gehstörungen

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können vielfältige Ursachen haben. Sie sind ein wichtiger Bestandteil neurologischer Untersuchungen. Zwei besonders wichtige Typen einer organischen neurologischen Gangstörung, die auch kombiniert auftreten können, sind der spastisch-paretische Gang (der Kranke geht mit langsamen, steifen Schritten, die Füße häufig am Boden schleifend), der für Erkrankungen der Pyramidenbahnen typisch ist, sowie der ataktische Gang (breitbeinig, stapfend, unsicher, torkelnd), der besonders bei Kleinhirn- und bestimmten Rückenmarkserkrankungen vorkommt. Charakteristisch ist auch der Gang bei Parkinsonismus: gebückt, kleinschrittig, trippelnd, zittrig. Auch isolierte periphere Lähmungen einzelner Muskelgruppen können den Gang beeinträchtigen (z.B. als Steppergang bei Peroneuslähmung). Die psychisch bedingten Gangstörungen können entweder unbewusst Ausdruck innerer Konfliktsituationen oder eine bewusste zweckgerichtete Simulation sein. Schließlich sind noch die durch Gelenk- oder Wirbelsäulenleiden hervorgerufenen Gangstörungen zu erwähnen (Hinken).


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