Gewebstod

Aus Medizin-Lexikon.de

das Absterben von Gewebeteilen oder Organen im lebenden Organismus. Es erfolgt entweder durch schädliche Einwirkung von außen zum Teil durch Gewalteinwirkung mit Zertrümmerung von Körperteilen, durch zu große Hitze (Verbrennung) oder Kälte (Erfrierung) sowie durch chemische Stoffe (Säuren, Laugen u.a. Gifte) und ionisierende Strahlen. Eine andere Möglichkeit sind infektiöse Keime, deren Gifte bestimmte Nerven- oder Organzellen zerstören. Die wichtigste Ursache eines Gewebstodes, z.B. im Bereich des Herzmuskels, ist aber die gestörte Blutversorgung. Bei ungenügender Sauerstoffzufuhr sterben empfindliche Zellen in Gehirn und Herz innerhalb von 5 bis 10 Minuten ab. Am Herzen ist es der Herzinfarkt, im Gehirn die Gehirnerweichung, an den Gliedmaßen (z.B. bei starken Rauchern oder Zuckerkranken häufig) der arteriosklerotische Verschluss der Beinarterien.


Medizin TV

Themen

Spezial: Diäten im Vergleich
Welche Diät ist die richtige für mich? 15 Diäten im direkten Vergleich!

Thema: Brustkrebs
Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Thema: Migräne
In Deutschland und weltweit leiden mittlerweile ca. 10% der Erwachsenen an Migräne.

Lippenentzündung
Schwellungen und Schmerzen im Mundbereich sind Anzeichen für Lippenentzündungen.

Röhrenknochen
Stützende Knochen, die den Großteil der Gliedmaßen bilden, nennt man Röhrenknochen.

LASIK-Operation
Eine spezielle Form der Augenoperation bezeichnet man als LASIK.

Erdbeerzunge
Ihre Bezeichnung verdankt die Erdbeerzunge der intensiv roten Färbung der Zungenoberfläche.