Gonadotropine

Aus Medizin-Lexikon.de

gonadotrope Hormone, die in der Hypophyse und im Mutterkuchen gebildet werden und auch durch Tumoren dieser Organe in großen Mengen erzeugt werden können. Die Gonadotropine der Hypophyse stimulieren die Eierstöcke (follikelstimulierendes Hormon, FSH), den Gelbkörper (luteinisierendes Hormon, LH) und die Hoden. Das Gonadotropin des Mutterkuchens heißt Choriongonadotropin und wird zum Schwangerschaftsnachweis und dem Nachweis von Chorionepitheliomen bestimmt. Fehlen die Gonadotropine, verkümmern die Geschlechtsorgane und die Zeugungsfähigkeit erlischt.


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