Grenzstrang
Aus Medizin-Lexikon.de
auch: Truncus sympathicus;
rechts und links entlang der Körperschlagader und auf der Wirbelsäule verlaufender dicker Nervenstrang. In teilweise segmentaler Anordnung befinden sich Ganglien, die untereinander durch Längsfaserzüge verbunden sind. Vom Grenzstrang ziehen Eingeweidenerven zu den großen, vor der Körperhautschlagader gelegenen Geflechten. Auf diesem Weg erfolgt die Beeinflussung der Eingeweide und Eingeweidegefäße. Andere Fasern ziehen vom Grenzstrang zurück zu den Rückenmarksnerven. Auch Nervenschmerzen (z.B. Gürtelrose) und Stumpfschmerzen können durch den Grenzstrang geleitet werden. Siehe auch Sympathikus.
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