Höhensonne

Aus Medizin-Lexikon.de

Bestrahlungsgerät, das mittels Gasentladung in Quecksilberdampf, der in einer Quarzröhre (wegen ihrer Durchlässigkeit für ultraviolette Strahlen) eingeschlossen ist, eine Ultraviolettstrahlung erzeugt, wie sie sonst nur in größeren Höhen (über 3 000 m) vorkommt. Ein wichtiger Zweck dieser Bestrahlungsform ist die Umwandlung einer Fettsubstanz (Ergosterin) der Haut in Vitamin D. Dieses verhütet die Englische Krankheit kleiner Kinder und trägt zur Bekämpfung der Tuberkulose bei. Der Hautreiz durch eine Erythemdosis ultravioletter Strahlen regt den Kreislauf an und kann einige Hautkrankheiten (besonders Akne und Psoriasis) heilen, während andere (z.B. Ekzeme und Erythematodes) verschlechtert werden. Die Selbstbehandlung mit der käuflichen Heim-Höhensonne ist während der lichtarmen Jahreszeit durchaus zu empfehlen.


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