Hautkrebs

Aus Medizin-Lexikon.de

bösartige Neubildungen der Haut, die nicht immer Geschwulstcharakter haben, sondern am häufigsten in Form eines sich sehr langsam weiterfressenden Geschwürs, besonders im Gesicht, auftreten. Sie sind oft Folge chronischer Reize, wie der Lippenkrebs durch Pfeifenrauchen, der Lichtkrebs durch lebenslange übermäßige Sonnenbestrahlung, aus dem Xeroderma pigmentosum heraus. Auch das Hauthorn, das manchmal am Ohr oder anderen Körperstellen wächst, ist eine Art Hautkrebs. Diese Hautkrebse sind leicht zu entfernen und neigen weder zu Rückfällen noch zu Absiedelungen. Andere, wie die mehr knotenförmig wachsenden Spinaliome (Hornkrebs) sind gefährlicher, und am bösartigsten ist das Meligne Melanom, das zu Beginn wie ein sehr dunkles Muttermal aussieht und oft aus einem solchen hervorgeht, indem es plötzlich dunkler, schwarz wird und einen roten Hof bekommt. Bei den so genannten sekundären Hautkarzinomen handelt es sich um Metastasen anderer Tumoren.


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