Hunger

Aus Medizin-Lexikon.de

  1. das Gefühl des Nahrungsbedürfnisses. Es wird über Regulationszentren im Zentralnervensystem ausgelöst und von Muskelkontraktionen des Magens begleitet; zunächst als Appetit spürbar.
  1. tritt bei absolutem Nahrungsentzug ein. Der Energieumsatz des Körpers kann höchstens um 20 % gesenkt werden, alle weitere Energie muss der Körpersubstanz entzogen werden. Zuerst werden Kohlenhydrate, dann Fettdepots und schließlich die Muskelmasse (Eiweiß) abgebaut. Dauert dieser Zustand an, wird er für den Körper bedrohlich, da schließlich auch das Zelleiweiß in Mitleidenschaft gezogen wird. Siehe auch Hungerödem.


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