Insolationsfieber
Aus Medizin-Lexikon.de
Temperaturanstieg nach Sonnenbestrahlung. Entsteht durch Reizung des Wärmezentrums im Gehirn durch Bestrahlung von Kopf und Nacken (Sonnenstich). Auch ausgedehnte Verbrennungen der Körperoberfläche (Sonnenbrand) führen zu Temperatursteigerungen, die aber nicht so plötzlich und so hoch sind wie beim eigentlichen Insolationsfieber. In beiden Fällen tritt das Fieber mehrere Stunden nach der Bestrahlung auf, meist nachts. Wärmestauung bei Arbeit in der Hitze mit unzweckmäßiger Bekleidung entsteht auch im Schatten (Hitzschlag) und führt sofort zu lebensbedrohlichen Symptomen. Wegen des verspäteten Auftretens wird beim Insolationsfieber meist an Darminfektion gedacht. Dem Arzt fällt die Unterscheidung nicht schwer.
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