Intubationsnarkose
Aus Medizin-Lexikon.de
Über einen Intubator wird der Patient an einen Narkoseapparat angeschlossen, von dem er ein betäubendes Gas einatmet (Gasnarkose, Inhalationsnarkose). Wegen der gleichzeitigen Intubation entfällt das Risiko der Aspiration von Fremdkörpern bei Operationen an den oberen Luftwegen. Der sich während der Operation in den Lungen ansammelnde Schleim kann abgesaugt werden. Letztlich kann man mit einem durchgängigen Trachealkatheter eine Operation beliebig lange ausdehnen, man kann künstlich ohne Zeitbeschränkung beatmen und ist auch in der Lage, eine Beatmung unter Überdruck durchzuführen.
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