Kausalgie
Aus Medizin-Lexikon.de
ein nach Schädigung peripherer Nerven auftretender, unerträglich brennender Schmerz, der oft mit vegetativen Begleiterscheinungen wie Röte oder Blässe des betroffenen Hautgebietes oder vermehrter lokaler Schweißbildung verbunden ist. In charakteristischen Fällen werden kausalgische Schmerzen durch äußere Reize wie Berührung, Druck oder durch plötzlichen Lärm (z.B. das Zuschlagen einer Tür) und mitunter durch seelische Einflüsse ausgelöst.
Am häufigsten tritt eine Kausalgie nach Verletzungen des Nervus medianus an der Hand und des Nervus tibialis am Fuß auf. Bei der Entstehung der Kausalgie spielen sicherlich mehrere Faktoren eine Rolle, eine Funktionsstörung des Nervus sympathicus ist jedoch immer beteiligt. Erfahrungsgemäß werden fast ausschließlich Personen mit vegetativ labiler Konstitution befallen. Die Behandlung ist langwierig und sollte die psychische Seite nie außer Acht lassen.
Magazin - Neue Artikel
Medizin TV
Themen
Spezial: Diäten im Vergleich
Welche Diät ist die richtige für mich? 15 Diäten im direkten Vergleich!
Thema: Brustkrebs
Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen
Thema: Migräne
In Deutschland und weltweit leiden mittlerweile ca. 10% der Erwachsenen an Migräne.
Lippenentzündung
Schwellungen und Schmerzen im Mundbereich sind Anzeichen für Lippenentzündungen.
Röhrenknochen
Stützende Knochen, die den Großteil der Gliedmaßen bilden, nennt man Röhrenknochen.
LASIK-Operation
Eine spezielle Form der Augenoperation bezeichnet man als LASIK.
Erdbeerzunge
Ihre Bezeichnung verdankt die Erdbeerzunge der intensiv roten Färbung der Zungenoberfläche.
Meistgelesene Artikel
Asthma - Lungenentzündung - Bluthochdruck - Gebärmutterkrankheiten - Heuschnupfen - Liderkrankungen - Blinddarmentzündung - AIDS - Auge - Blutkreislauf - Schwangerschaft - Menstruation - Dünndarm



