Keimblätter

Aus Medizin-Lexikon.de

epitheliale Zellschichten der Gastrula, in denen in der Entwicklung des Embryos eine erste Sonderung von Geweben zum Ausdruck kommt.

Ursprünglich sind nur zwei Keimblätter ausgebildet. Das äußere Keimblatt (Ektoderm) liefert die Haut, die Sinnesorgane und das Zentralnervensystem des fertigen Tieres. Aus dem inneren Keimblatt (Entoderm) geht der Darm mit allen seinen Anhangsorganen hervor. Bei den höheren Vielzellern ist dazwischen noch ein mittleres Keimblatt (Mesoderm) entwickelt, das ursprünglich die Leibeshöhle auskleidete (Zölom), meistens jedoch Muskeln, Bindegewebe sowie die Ausscheidungs- und Geschlechtsorgane aus sich hervorgehen lässt.


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