Lärm

Aus Medizin-Lexikon.de

Geräusche von hoher Lautstärke. Die Empfindlichkeit des Menschen gegen Lärm hängt von dauerhaften (konstitutionellen) und augenblicklichen Umständen ab, wie geistige Konzentration, selbst verursachte Geräusche, Kopfschmerzen etc. Auch Lärm, der als solcher kaum wahrgenommen wird, hat nachweisliche Auswirkung auf körperliche Funktionen wie Verdauung, Pulsschlag, Durchblutung und Gehirnfunktion.

Lärm wird unabhängig von der individuellen Lärm-Empfindlichkeit nach der Lautstärke in Phon gemessen, die mit Messinstrumenten exakt festgestellt werden kann. Leise Geräusche bis zu 30 Phon können nachts den Schlaf stören und gelten als Belästigung. Bei 65 Phon hat die Lärmbelästigung vorwiegend psychische Auswirkungen, die von der individuellen Empfindlichkeit bzw. Widerstandsfähigkeit abhängen. Lärm zwischen 65 und 90 Phon wird bereits als Körperverletzung gewertet, da er objektiv nachweisbare Schädigungen des Nervensystems hervorruft. Lärm über 90 Phon ruft außer Schwerhörigkeit schwere Schäden an Herz und Kreislauf sowie am gesamten Nervensystem hervor. Zur Verminderung des Lärms wurden verschiedene Empfehlungen und Verordnungen mit DIN-Normen erlassen.


Medizin TV

Themen

Spezial: Diäten im Vergleich
Welche Diät ist die richtige für mich? 15 Diäten im direkten Vergleich!

Thema: Brustkrebs
Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Thema: Migräne
In Deutschland und weltweit leiden mittlerweile ca. 10% der Erwachsenen an Migräne.

Lippenentzündung
Schwellungen und Schmerzen im Mundbereich sind Anzeichen für Lippenentzündungen.

Röhrenknochen
Stützende Knochen, die den Großteil der Gliedmaßen bilden, nennt man Röhrenknochen.

LASIK-Operation
Eine spezielle Form der Augenoperation bezeichnet man als LASIK.

Erdbeerzunge
Ihre Bezeichnung verdankt die Erdbeerzunge der intensiv roten Färbung der Zungenoberfläche.