Little-Krankheit
Aus Medizin-Lexikon.de
auch: Diplegia spastica infantilis (d.h. doppelseitige spastische Kinderlähmung) oder zerebrale Kinderlähmung;
nach dem englischen Arzt W.J. Little (1810-1894) benannte Krankheit. Unter dem Begriff Little-Krankheit fasst man alle Formen von bereits im Mutterleib oder während des Geburtsvorganges erworbenen Hirnschädigungen zusammen, die durch spastische, meist doppelseitige Lähmung der Gliedmaßen, besonders der Beine, gekennzeichnet sind. Dabei sind alle Übergänge von leichtesten bis zu schwersten Krankheitsausprägungen möglich. Nicht selten, jedoch keineswegs immer, ist auch die Intelligenz beeinträchtigt. Charakteristisch bei der Little-Krankheit ist die durch Verkrampfung der Muskulatur und das Aneinanderpressen der Oberschenkel hervorgerufene Gehstörung.
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