Lungenfunktionsprüfung
Aus Medizin-Lexikon.de
Kombination verschiedener Methoden, um die Leistungsfähigkeit der Lungen für den Gasaustausch zu ermitteln.
Dafür sind in erster Linie die Beweglichkeit (Gasvolumenaufnahme pro Zeiteinheit), die Gasdurchlässigkeit der Alveolen und die Durchblutung der Lungenblutgefäße verantwortlich. Diese Größen unterliegen einer Steuerung durch das vegetative Nervensystem, dessen übergeordnetes Zentrum im Hirn am Boden des vierten Ventrikels liegt. Es reagiert auf Reize aus den Chemorezeptoren und Pressorezeptoren im Brustraum und an den Blutgefäßen. Alle diese Teile der Lungenfunktion und ihrer Steuerung können einzeln gestört sein und müssen einzeln geprüft werden, um die richtige Behandlung bei einem Sauerstoffmangel im Blut einleiten zu können.
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