Lungenkrebs

Aus Medizin-Lexikon.de

auch: Bronchialkarzinom;

Lungenkrebs

Erkrankung der Lungen durch eine bösartige Geschwulst Krebs). Als Filter nimmt die Lunge häufig Krebszellen aus dem Blut auf, die aus anderen an Krebs erkrankten Organen stammen. Auch krebsartig entartete Lymphknoten können in die Lunge durchbrechen und dort eine rasch wachsende Geschwulst hervorrufen. Selten ist eine Krebsgeschwulst, die in den Lungenbläschen selbst ihren Ursprung hat. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird hingegen eine erschreckende Zunahme des Bronchialkrebses beobachtet. Er ist bei Männern die häufigste Todesursache, was man auf die starke Zunahme des Zigarettenverbrauches, aber daneben auch auf die zunehmende Verschmutzung der Luft mit krebserzeugenden Abgasen zurückführt. Typisch für Lungenkrebs ist ein blutiger, oft himbeerfarbig getönter Auswurf, der auch eitrig oder gallertartig sein kann. Die Behandlung kann nur operativ erfolgen und hat nur im Frühstadium Aussicht auf Heilung.


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