Lymphom

Aus Medizin-Lexikon.de

auch: Lymphadenom;

geschwollene Lymphknoten; meist als Ausdruck einer Entzündung im Bereich der Lymphwege, die in den Lymphknoten münden. Lymphome können eitrig einschmelzen, wie z.B. bei Erysipel, oder sehr hart werden wie bei Syphilis oder maligner Lymphogranulomatose. Nach länger dauernden Entzündungen bleiben oft kleine harte Lymphome zurück, die keinen Krankheitswert besitzen. Eine eindeutige Klärung des Ursprungs von Lymphomen ist oft nur durch Ausschneidung und mikroskopische Untersuchung möglich. Harmlose, aber oft recht schmerzhafte Lymphome bei Infektionen wie Röteln, Gürtelrose oder Eiterungen der Mandeln, Zähne oder an Gliedmaßen, schwellen unter feuchten Umschlägen meist rasch ab.


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