Mittelhandknochen

Aus Medizin-Lexikon.de

(Ossa metacarpalia)

Die Mittelhandknochen setzen sich aus fünf typischen Röhrenknochen zusammen. Sie bestehen jeweils aus einem Kopf (Caput), einem Schaft (Corpus) und einer Basis.

An ihren beiden Enden befinden sich Gelenkflächen für die Verbindung zu den Handwurzelknochen (Ossa carpi) einerseits und zu den Fingerknochen (Ossa digitorum) andererseits. Lediglich der Mittelhandknochen des Daumens (Os metacarpale I) bildet ein gut bewegliches Gelenk mit dem großen Vieleckbein (Os trapezium), das Daumensattelgelenk (Articulatio carpometacarpea pollicis).

Die anderen Mittelhandknochen haben ihre Verbindung zu den Handwurzelknochen über straffe Gelenke (Amphiarthrosen) mit nur geringer Beweglichkeit. Auf der palmaren Seite (Hohlhandseite) lagern sich an den Köpfen der Mittelhandknochen zum Teil Sesambeine (in Sehnen eingeschaltete Knochen) ein. An der Basis des dritten Mittelhandknochen befindet sich ein spitzer Fortsatz, der Processus styloideus.


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