Muskelrelaxantien
Aus Medizin-Lexikon.de
Stoffe, die die quergestreiften Muskeln zum Erschlaffen bringen. Wichtige Arzneimittel zur Erleichterung chirurgischer Eingriffe, bei denen durch Heranziehung der Muskelrelaxantien Narkosemittel eingespart werden können; so sind länger dauernde Eingriffe mit geringerem Risiko durchführbar. Viele Operationen wurden erst durch Verwendung dieser Mittel möglich, da sich so die unwillkürlichen und auch in Narkose vorhandenen Schmerzabwehrreflexe ausschalten lassen. Die Nebenwirkungen dieser Mittel (z.B. Atemstillstand) setzen bestimmte Vorsichtsmaßnahmen voraus. Ein wichtiges Muskelrelaxans ist Kurare, das Pfeilgift südamerikanischer Indianer.
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