Nasennebenhöhlen

Aus Medizin-Lexikon.de

mit Luft gefüllte und mit Schleimhaut ausgekleidete, mit den Nasenhöhlen in Verbindung stehende Hohlräume im Schädelknochen.

Mund- und Nasenhöhle

Jeder Nasenhöhle sind angeschlossen: eine im Oberkiefer gelegene Kieferhöhle, eine im Stirnbein gelegene Stirnhöhle, eine im Körper des Keilbeins gelegene Keilbeinhöhle, zahlreiche im Siebbein gelegene Siebbeinzellen.

Während die rechte Kieferhöhle und die rechten Siebbeinzellen von den entsprechenden Räumen in der linken Seite durch die Nasenhöhlen geschieden sind, findet sich zwischen den beiden Stirnhöhlen und zwischen den beiden Keilbeinhöhlen nur je eine, meistens asymmetrische Scheidewand. Die Stirn- und Kieferhöhlen und die vorderen und mittleren Siebbeinzellen münden in einem Verbindungsgänge in den mittleren Nasengang (Nasenhöhle), die hinteren Siebbeinzellen in den oberen Nasengang und die Keilbeinhöhle hinter und über der oberen Nasenmuschel (Nase). Die Öffnung der Kieferhöhle liegt unmittelbar unter dem Dach der Kieferhöhle.


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