Nervengeschwulst
Aus Medizin-Lexikon.de
auch: Neurinom;
gutartige Geschwulst der Nervenfaser. Sie entwickelt sich aus Zellen der Nervenhülle, der Schwann-Nervenscheide und enthält keine Achsenzylinder und Markscheiden (Nervensystem). Bekannt ist vor allem das Akustikusneurinom, eine Geschwulst des Gehör- und Gleichgewichtsnerven. Bei den Neurofibromen ist das Bindegewebe der Nervenhüllen gewuchert. Bei den oft an Amputationsstümpfen auftretenden sehr schmerzhaften Neuromen handelt es sich um knotige Verdickungen an den Enden abgeschnittener Nervenfasern.
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