Osteochondritis dissecans

Aus Medizin-Lexikon.de

auch: Osteochondrosis dissecans;

vorwiegend bei Jungen und jungen Männern auftretende Nekrose, die sich langsam in einem, selten in mehreren, Gelenken an der Knorpel-Knochenzone ausbreitet. Es kommt schließlich zur Abstoßung eines mehr oder weniger großen, schalenförmigen Knochen-Knorpelstückchens, das als freier Gelenkkörper im Gelenk weitere Zerstörung, Schmerzen und Einklemmungen hervorrufen kann. Die Krankheit schreitet mit ständig wiederkehrenden Gelenkergüssen fort und mündet in eine Arthrosis deformans des entsprechenden Gelenkes. Bevorzugt befallen sind Knie und Ellenbogengelenk.


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