Palmaraponeurose
Aus Medizin-Lexikon.de
derbe Faserplatte unter der Haut der Handfläche in dem dreieckigen Gebiet zwischen Daumen- und Kleinfingerballen. Von ihr ziehen Haltefasern zur Haut, wobei sie durch in diesem Bereich liegendes Fettgewebe ziehen, das sie auf diese Weise verfestigen. An den Fingern geht die Palmaraponeurose in die faserige Wand der Sehnenscheiden der Fingerbeugemuskeln (Hand) über. Bei einer Schrumpfung der Palmaraponeurose werden diese Muskeln verkürzt, so dass die vollständige Fingerstreckung verhindert wird (Dupuytren-Kontraktur).
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