Pfortaderstauung
Aus Medizin-Lexikon.de
auch: Pfortaderhochdruck;
entsteht, wenn der Blutabfluss von den Eingeweiden durch die Pfortader gestört wird, was meist durch eine Veränderung des Leberkreislaufes geschieht (Leberzirrhose). In Frage kommen auch Tumoren im Pfortaderbereich, Verwachsungen und Thrombose der Pfortader oder der Blutadern der Leber (Venae hepaticae). Bei akuter Pfortaderstauung kommt es zu Magenblutungen, bei allmählicher zur Erweiterung anderer Venen, durch die das Blut aus Magen und Darm abfließt. Bei schwerer Pfortaderstauung tritt Blutwasser aus und bildet Bauchwassersucht und Leber-Milz-Schwellung.
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