Pickwick-Syndrom

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nach dem Roman "Pickwick Papers" von Charles Dickens, der von einer Sippschaft von Vielfressern handelt. Man versteht unter dem Krankheitsbild das typische Aussehen solcher Leute, wie es in Illustrationen zu diesem Roman, z.B. von Hogarth, immer wieder dargestellt wurde: blaurotes, gedunsenes Gesicht, dicke wulstige Lippe, spärliches Haar, herunterhängender Fettleib, dicke mit Krampfadern behaftete Beine, Kurzatmigkeit, hervorquellende Augen usw. Das Syndrom steht immer in Zusammenhang mit übermäßiger Nahrungsaufnahme und hohem Blutdruck. Es ist in der extremen Form Folge von Hormonstörungen des Zwischenhirns oder anderer Organe und bedarf daher der ärztlichen Behandlung.


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