Pneumothorax
Aus Medizin-Lexikon.de
Luftansammlung in der Pleurahöhle, entweder durch Lufteintritt von außen bei Verletzungen (offener Pneumothorax) oder aus den Bronchien beim Durchbruch z.B. tuberkulöse Kavernen (spontaner Pneumothorax).
künstlicher Pneumothorax, Gasbrustbehandlung, 1882 von Forlanini angegeben, war neben der Klimakur 70 Jahre lang die wichtigste Behandlungsmethode der Lungentuberkulose. Sie beruht darauf, dass Luft in die Pleurahöhle eingefüllt wird, so dass die tuberkulös erkrankte Lunge zusammenfällt und bei genügend langer Behandlung (2-3 Jahre) gute Heilungsmöglichkeiten hatte. Heute wird dieses Verfahren nicht mehr angewandt.
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