Rücken
Aus Medizin-Lexikon.de
(Dorsum)
die Hinterseite des Rumpfes. In der Mitte ist die Reihe der Dornfortsätze der Wirbelkörper tastbar, seitlich davon im oberen Anteil die Rippen und das darauf verschiebbar dem Brustkorb aufgelagerte Schulterblatt (Skapula), vor allem deren unterer Winkel, ihr innerer Rand und die Schultergräte, die gegen die Schulterhöhe ausläuft. An der Grenze zwischen Rücken und Gesäßbacken ist der Darmbeinkamm des Hüftbeins zu tasten.
Rückenmuskulatur
Zur Sicherung des aufrechten Gangs des Menschen, zur Bewegung der Wirbelsäule und zur Verbindung der Gliedmaßen hat sich eine sehr kräftige Rückenmuskulatur herausgebildet. Sie "vertäut" die Wirbelsäule symmetrisch und hält sie aufrecht. Die Gesamtanlage der Muskeln ist so eingerichtet, dass die Bewegungsteile der Wirbelsäule entlastet werden. Sind also die Rückenmuskeln kräftiger, werden auch Bandscheiben, Gelenke und Bänder weniger beansprucht.
Die autochthonen ("bodenständigen") Rückenmuskeln verbinden verschiedene Wirbel miteinander und setzen an den Wirbelfortsätzen und Wirbelkörpern an. Sie reichen vom Hals bis zur Höhe des Beckens (Pelvis) und sind in zwei großen Muskelsträngen beidseitig der Wirbelsäule zusammengefasst. Sie setzen sich aus sieben Muskeln zusammen, die an Drehbewegungen und Vor- und Rückbeugung des Rumpfes beteiligt sind. Diese Gruppe wird zusammengefasst als Rückenstrecker (Musculus erector spinae).
Die darüber liegende oberflächliche Muskulatur überlagert diese mit den Muskeln des Schultergürtels fast vollständig. Hier befinden sich der Trapezmuskel (Musculus trapezius), der große und der kleine rautenförmige Muskel (Musculus rhomboideus major et minor). Außerdem gehört der Schulterblattheber (Musculus levator scapulae) dazu sowie die Muskeln, die zu den oberen Extremitäten verbinden.
Die oberflächlichen Rückenmuskeln dienen der Bewegung des Schultergürtels und der Arme. Sie sind während der Entwicklung erst mit dem Schulterblatt am Rücken eingewandert, im Unterschied zu den tiefen, zu beiden Seiten der Dornfortsätze gelegenen autochthonen Rückenmuskeln, die den Bewegungen der Wirbelsäule dienen.
Die Muskeln werden von den hinteren Ästen der Rückenmarknerven durchbohrt, die, die autochthonen Rückenmuskeln und einen breiten Streifen Haut zu beiden Seiten der Dornfortsätze versorgen.
Magazin - Neue Artikel
Medizin TV
Themen
Spezial: Diäten im Vergleich
Welche Diät ist die richtige für mich? 15 Diäten im direkten Vergleich!
Thema: Brustkrebs
Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen
Thema: Migräne
In Deutschland und weltweit leiden mittlerweile ca. 10% der Erwachsenen an Migräne.
Lippenentzündung
Schwellungen und Schmerzen im Mundbereich sind Anzeichen für Lippenentzündungen.
Röhrenknochen
Stützende Knochen, die den Großteil der Gliedmaßen bilden, nennt man Röhrenknochen.
LASIK-Operation
Eine spezielle Form der Augenoperation bezeichnet man als LASIK.
Erdbeerzunge
Ihre Bezeichnung verdankt die Erdbeerzunge der intensiv roten Färbung der Zungenoberfläche.
Meistgelesene Artikel
Asthma - Lungenentzündung - Bluthochdruck - Gebärmutterkrankheiten - Heuschnupfen - Liderkrankungen - Blinddarmentzündung - AIDS - Auge - Blutkreislauf - Schwangerschaft - Menstruation - Dünndarm



