Ribosomen
Aus Medizin-Lexikon.de
nur mit dem Elektronenmikroskop sichtbare Zellbestandteile (10-20 nm), an denen in der Zelle durch die Verknüpfung von Aminosäuren Eiweiße hergestellt werden. Ribosomen bestehen aus Eiweißen und so genannter ribosomaler RNA. Die Ribosomen liegen entweder frei im Plasma oder sind an die Oberfläche eines innerplasmatischen Membransystems, des endoplasmatischen Retikulums, gebunden. Oft liegen mehrere Ribosomen an einem langen Makromolekül aufgereiht im Plasma: so genannte Polysomen.
Die Ribosomen der Bakterienzellen und der Zellen aller anderen Lebewesen unterscheiden sich durch Größe, Art des inneren Aufbaus und der Zusammensetzung. Durch Antibiotika, wie Streptomycine, Chloramphenicol und Tetrazykline, können die Ribosomen der Bakterienzelle in ihrer Funktionsweise so verändert werden, dass die Bakterienzellen in ihrem Wachstum gehemmt werden.
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