Schielen
Aus Medizin-Lexikon.de
auch: Strabismus;
Fehlstellung eines Auges, so dass es nicht mehr gemeinsam mit dem anderen ausgerichtet werden kann. Dabei kann das Auge zum inneren oder zum äußeren Augenwinkel gleiten. Die Ursachen sind unklar. Meistens tritt Schielen im Kleinkindesalter auf, wo es durch Schielbrillen behandelt wird, die das gesunde (führende) Auge abdecken und zwingen, mit dem schielenden Auge zu sehen (dabei wird regelmäßig auch das schielende Auge abgedeckt, damit das andere nicht verkümmert). Dieses Training führt zur Aktivierung von Nervenbahnen und behebt das Schielen. Bei Erwachsenen ist neu auftretendes Schielen immer Zeichen von Erkrankungen der Muskeln oder des Zentralnervensystems und muss ärztlich geklärt werden.
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