Schilddrüse

Aus Medizin-Lexikon.de

auch: Glandula thyroidea;

Lage: unterhalb des Kehlkopfes; die Luftröhre schmetterlingsförmig umgebende endokrine Drüse. Die Hormone der Schilddrüse sind das Thyroxin (T 4) und das Triiodthyronin (T 3).

Zur Synthese der Hormone wird Jod verbraucht, das mit der Nahrung aufgenommen wird. Diese Hormone regulieren den Grundumsatz, die individuelle Energieproduktion, die zur Erhaltung der Organfunktionen notwendig ist. Der Grundumsatz ist von Alter, Geschlecht, Art der Ernährung, körperlicher Tätigkeit und der Verdauung abhängig. Er kann bestimmt werden und gibt Aussage über Sauerstoffverbrauch, Verwertung der Kohlehydrate und Fette sowie über die wachstumsfördernde Wirkung. Bei Verdacht auf Schilddrüsenfunktionsstörungen stehen verschiedene Diagnoseverfahren zur Verfügung: Die Laboranalysen T 3 und T 4 und die Bestimmung des Hormons der Hypophyse TSH geben Aufschluss über Erkrankungen und Störungen. (z.B. Hyper- und Hypothyreose). Auch die Szintigraphie liefert aussagefähige Diagnoseergebnisse.


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