Schnupfen

Aus Medizin-Lexikon.de

auch: Nasenschleimhautkatarr; Rhinitis;

durch einen Virus hervorgerufene Erkältungskrankheit der Nasenschleimhaut.

Akuter Schnupfen: ein Virusinfekt, der durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Kälteeinwirkung (Erkältung, Zug, Verkühlung) ist höchstens als auslösende oder beschleunigende Ursache zu werten, indem die lokale Durchblutung und Wärmeregulierung gestört wird. Krankheitszeichen sind ein plötzlicher Beginn mit Brennen und Kitzeln in der Nase, Niesreiz, bald darauf wässrige Sekretion und behinderte Nasenatmung infolge von Schwellungszuständen. Ein Schnupfen ist meist lästig aber keine schweres Krankheit. Bei Kindern kann jeder banale Schnupfen eine ernste Krankheit bedeuten. Das Sekret wird später schleimig, dann eitrig. Nach 8-10 Tagen ist der Schnupfen meist ausgeheilt, wenn er nicht auf die Nasennebenhöhlen übergreift. Schnupfen ist oft auch eine Begleiterkrankung anderer Infektionskrankheiten (Masern, Grippe). Chronischer Schnupfen, Stockschnupfen: ist gekennzeichnet durch behinderte Nasenatmung und wechselnde Sekretion. Ursache sind meist eine Rhinopathia vasomotorica (Nasenkrankheiten), Polypenbildung, Wucherung der Rachenmandel besonders beim Kind.

Schnupfen kann auch durch allergische Reaktionen ausgelöst werden z.B. Heuschnupfen.


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